Über Uns

Bei uns setzen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Freizeit für andere ein und haben Spaß miteinander.

Unsere Mitglieder treffen sich in Gruppen, Projekten, Arbeitskreisen und einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung. Unser Landesvorstand aus jungen Mitgliedern vertritt uns nach außen. Wir organisieren uns selbst und gestalten unsere Aktivitäten (z.B. Aktion Ferienspaß, 48-Stunden-Aktion, Klub) gemeinschaftlich.

 

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Nachrichten

Aktion Ferienspass 2026Samstag, 11. April 2026
Die erste Projektfahrt in den Sommerferien steht fest. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt's über die entsprechende Verlinkung.
 
Pressemitteilung des Berlin-Brandenburgischen Landjugend e.V.Donnerstag, 20. Februar 2025
Pressemitteilung des Berlin-Brandenburgischen Landjugend e.V.
 
Für Demokratie, Vielfalt und eine starke Zivilgesellschaft – Gegen jede Form von Extremismus

Der Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V. positioniert sich klar für eine demokratische, vielfältige und solidarische Gesellschaft. Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere der zunehmenden Zusammenarbeit demokratischer Parteien mit in Teilen rechtsextremen Kräften, sehen wir es als unsere Verantwortung, Haltung zu zeigen.

Als Jugendverband, der sich für die Lebens- und Bleibeperspektiven junger Menschen im ländlichen Raum einsetzt, erleben wir täglich, wie wichtig demokratische Werte, Toleranz und Zusammenhalt für eine funktionierende Gesellschaft sind. Das Erstarken antidemokratischer Strömungen bedroht nicht nur das friedliche Miteinander, sondern auch die Zukunft junger Menschen in unseren Dörfern und Gemeinden.

Wir sind entsetzt über jede Form der Zusammenarbeit mit in Teilen extremistischen Parteien, die die Grundwerte unserer Demokratie untergraben. Gerade im ländlichen Raum, wo Vielfalt und ehrenamtliches Engagement eine zentrale Rolle spielen, brauchen wir keine Politik der Spaltung, sondern eine, die Menschen zusammenführt und Perspektiven schafft.

„Unsere Demokratie darf nicht von Extremisten beschädigt werden. Wir stehen für eine offene Gesellschaft, in der jeder Mensch mit Respekt behandelt wird – unabhängig von Herkunft, Religion oder Meinung“, sagt Daniel Kopperschmidt, Vorstandsmitglied und politischer Sprecher der Berlin-Brandenburgischen Landjugend. „Die Zusammenarbeit mit extremen Parteien ist ein Verrat an den Werten, die unser Land ausmachen.“

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl fordern wir alle demokratischen Parteien auf, sich klar von extremistischen Kräften abzugrenzen und keine politischen Kompromisse einzugehen, die unsere demokratischen Grundwerte in Frage stellen. Die Berlin-Brandenburgische Landjugend wird weiterhin aktiv für Demokratie und eine offene Gesellschaft eintreten.

Die Jugend von heute entscheidet über die Zukunft von morgen – und diese Zukunft darf nicht von Hass und Ausgrenzung geprägt sein. Wir rufen alle jungen Menschen auf, sich einzumischen, sich zu engagieren und ihre Stimme für ein friedliches Miteinander und eine demokratische Zukunft zu erheben.

Für Rückfragen und weitere Informationen:
Daniel Kopperschmidt, Vorstandsmitglied
E-Mail: daniel.kopperschmidt@bbl-online.com, Telefon: 01575 2414672

2016 02 18 BushaltestelleAls Kooperationsprojekt der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) und Schloß Trebnitz führte das Zentrum für Partizipation und Mediation im ländlichen Raum gemeinsam mit dem Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e. V. (KKJR MOL) vom 18.-19. Februar 2016 einen Fachtag in Schloß Trebnitz, der verbandlichen Bildungsstätte der BBL, durch.

Unter dem Titel „Zwischen Bushaltestelle und Schule: Herausforderungen für die Jugendarbeit in ländlichen Räumen“ bot die Veranstaltung für rund 50 TeilnehmerInnen reichlich Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie sich aktiv selbst einzubringen und auszutauschen.

Gabriele Rohmann und Nicola Wolf vom Archiv der Jugendkulturen e. V. in Berlin präsentierten in einer Zusammenfassung die Ergebnisse der letzten Shell Jugendstudie aus dem Jahr 2015 sowie einen Überblick zum Thema Jugendkulturen. In beiden Beiträgen wurde auch die Relevanz der aktuellen Migrationsbewegungen nach Europa verdeutlicht. Beispielsweise zeige die Shell-Studie eine große Anerkennung von Vielfalt bei den 12-25-jährigen in Deutschland. Angst herrsche mehr vor einer Zunahme von Fremdenfeindlichkeit, weniger dagegen vor Flüchtlingen. Mit Blick auf die Entwicklung der Jugendkulturen wurde darüber hinaus prognostiziert, dass sowohl mit der Präsenz „zerstörter Jugendkulturen“ von Geflüchteten zu rechnen sein wird als auch mit weiteren Versuchen von rechtsextremer Seite, Jugendkulturen für sich zu vereinnahmen.

Diskussionen kreisten ferner immer wieder um die Frage der Erreichbarkeit der Zielgruppe mit Blick auf Angebote, zeitliche und räumliche Möglichkeiten der Wahrnehmung durch Jugendliche im ländlichen Raum, sowie Kommunikationswege und ihre unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Besonderer Gesprächsbedarf zeigte sich darüber hinaus rund um das Thema „Spagat in unseren Jobs: Das Spannungsfeld zwischen Schule und Jugendarbeit“.

Zur Vertiefung von Austausch und Diskussion diente die Durchführung eines Worldcafés. Vier Themen wurden - unterstützt durch Moderatoren von BBL und KKJR MOL - in Gruppen bearbeitet:

  1. Neue Herausforderungen: Flüchtlinge im Sozialraum;
  2. Kinder, Kinder – leere Klubs im Ortsteil: Angebote den aktuellen Entwicklungen anpassen;
  3. Schule und Jugendarbeit: Beteiligungsprozesse begleiten und
  4. Jugend und Macht.

Es wurde großes Interesse an einer Fortführung des Veranstaltungsformats im kommenden Jahr bekundet. Ideen für mögliche inhaltliche Schwerpunkte wurden von den Teilnehmenden bereits entwickelt. Der Fachtag fand im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ statt.

 

Susen Hollmig

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