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"Zug um Zug" - eine kleine Auseinandersetzung mit dem Thema Rauchen

2015 06 16 Zug um Zug 01Bild: Eike NeumannDas Thema Rauchen bewegt doch immer wieder unsere Jugendlichen und sorgt so auch für etwas Gesprächsstoff. „Rauche ich oder rauche ich selber nicht?“ „Finde ich es gut, dass meine beste Freundin/ mein bester Kumpel raucht?“ …. sind vielleicht nur ein paar wenige Gedankengänge, die den Jugendlichen das eine oder andere Mal durch den Kopf gehen.

Aus diesem Grund habe ich ein paar Stunden des LER-Unterrichts an der Oberschule dazu genutzt, mich gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Doch nur mit den bekannten Verboten, wie sie zum Beispiel im Gesetz oder in der Hausordnung der Schule stehen, oder den altbekannten Schockbildern, wie Raucherlungen und Raucherbeine, wollte ich nicht aufwarten.

Wir näherten uns dem Thema, dank des Raucherkoffers der Prignitzer Suchthilfe, methodisch etwas anders. Obwohl einige Schüler und Schülerinnen zu Beginn nicht ganz so begeistert waren, das Thema zu bearbeiten, änderte sich die Stimmung schlagartig und alle waren mit Feuereifer bei der Sache.

In vier Kleingruppen sollten verschiedene Aufgaben bewältigt werden. Die begleitende LER-Lehrerin und ich waren auch sehr überrascht und erfreut, wie gut die Schüler und Schülerinnen in ihren Gruppen zusammenarbeiteten und diskutierten, um zunächst das Puzzlequiz zu bewältigen.

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Die Zusammensetzung der einzelnen Gruppen wurde nämlich vorgegeben. Eine Gruppe schaffte es schließlich, in der zur Verfügung gestellten Zeit, alle Quizfragen richtig zu beantworten. Gemeinsam gingen wir dann aber noch alle Fragen nacheinander durch. So konnte das vorhandene Wissen erweitert bzw. aufgefrischt werden. Auch das anschließende Scrabble bereitete viel Freude. Aus den vorgegeben Buchstaben sollten möglichst viele Wörter, die mit dem Thema Rauchen in Zusammenhang stehen, gelegt werden. So konnte die weitere Diskussion angeregt werden. Und manchmal waren wir dann aber noch auf die entsprechende Erklärung gespannt, warum das eine oder andere Wort mit dem Thema in Zusammenhang gebracht wurde. Beim Hörmemory war schließlich Ruhe und Konzentration gefragt, um die mit verschiedenen Dingen gefüllten Ü-Eier-Hüllen richtig zusammenzufinden. Das war ein kleiner Test, ob das Gehör trotz Rauchen noch bei allen super gut funktioniert. Hier traten jeweils zwei Gruppen gegeneinander an.

Gemeinsam trugen wir zusammen, was man unter einer Sucht generell versteht, welche Inhaltsstoffe Zigarettenrauch enthält, welche Folgeschäden auftreten können usw. Mit Hilfe eines Arbeitsblattes „Zug um Zug“, das einen möglichen Start einer Raucherkarriere beschrieb, wurden Gründe/Motive für das Rauchen gesammelt. Die Schüler und Schülerinnen sollten sich dann abschließend Gedanken darüber machen, wie es mit der Raucherkarriere des Florian aus der Geschichte weitergeht. Vielleicht hat das den einen oder die andere auch dazu bewegt, über das eigene Rauchverhalten nachzudenken. Zu wünschen wäre es zumindest, denn den zu Anfang des Jahres vorgestellten Anti-Rauch-Wettbewerb „Be smart – don’t start“ hatten die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 abgelehnt. Bei der Teilnahme an dem Wettbewerb hätten die Klassen jeweils über einen bestimmten Zeitraum rauchfrei bleiben müssen. Und wenn das eigene Rauchverhalten kontrollierbar wäre, hätten sie den Wettbewerb ja nicht ablehnen brauchen.