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Medienprojekt Trebnitz - einmal selbst vor bzw. hinter der Kamera stehen

Medienprojekt TrebnitzFoto: Eike Neumann

Eigentlich war alles ganz anders geplant gewesen. Wir wollten auch in diesem Jahr wieder am Medienseminar „Film Ab! Clips gegen Antisemitismus“ teilnehmen, doch war die Resonanz leider nicht so groß. Nur ein paar wenige Schüler und Schülerinnen des Pritzwalker Gymnasiums und der Oberschule hatten dafür Interesse bekundet und das waren leider ein paar zu wenig. Das Projekt konnte so nicht in der VERDI. Bildungsstätte Berlin Konradshöhe durchgeführt werden. Allerdings fackelten wir nicht lange und überlegten uns einen „Plan B“. So entstand das Medienprojekt Trebnitz.

Glücklicherweise konnten wir uns dort ein paar Tage einbuchen und fanden kurzfristig auch noch einen Teamer für den eigentlichen Filmworkshop. Und so ging es am Montag, den 26.10. dann mit dem Zug los. Zweimal mussten wir in Berlin umsteigen bevor wir das Schloss gegen 12.30 Uhr erreichten. Schnell wurden die Zimmer verteilt und es gab Mittag. Danach wurde das Schloss erkundet. Ein paar Mädels kannten sich hier schon aus und zeigten den anderen alles Wichtige. Schließlich ging es in die Vollen. Wir hatten bei unserem „Plan B“ das Thema offen gelassen und so sollten zunächst alle Interessen zusammengetragen werden. Ganz oben auf der Liste standen die Themen Diskriminierung und Neue Medien. Diese hieß es nun zu bearbeiten …

Was? Wie? Wo? Warum? Gefahren? Eigene Erfahrungen? waren die zentralen Punkte, denen wir nachgegangen sind. Außerdem setzten wir uns mit dem Film „Ben X“ auseinander. Die Zeit verging wie im Fluge. Nach dem Abendessen waren Fantasie und Einfallsreichtum gefragt, schließlich sollte ein Drehbuch für einen Spot geschrieben werden.

Medienprojekt Trebnitz

Medienprojekt Trebnitz

Bis spät in den Abend hinein wurde gemeinsam überlegt bis das Grundgerüst stand.

Medienprojekt Trebnitz

Erste Stimmen wurden laut „Ich bin so müde, ich will nur noch ins Bett“. Der Bitte gingen wir dann auch nach, der Tag war ja recht lang gewesen. Und auch der nächste Tag würde lang, wenn nicht sogar sehr lang werden. Am Dienstag hatten wir dann professionelle Unterstützung. „Schmitti“ stand uns als Medienwirt mit Rat und einer Menge Equipment zur Seite. Die Ideen für den Spot wurden in eine professionelle Drehbuchvorlage gebracht, die Kamera- und Tontechnik wurde erklärt, Rollen wurden verteilt und los ging es …

Medienprojekt Trebnitz

Es wurde gedreht, gedreht und gedreht – Szene für Szene, immer wieder bis die perfekte Szene im Kasten war. “Ton läuft – Kamera auch und Klappe“, tönte es immer wieder.

Zum Abendessen waren alle Szenen im Kasten. Dann ging es an das Sortieren, Auswählen und Zuschneiden. Immer wieder wurde laut aufgelacht. Es war schon ein komisches Gefühl sich selbst so vor der Kamera zu sehen. Doch das Endresultat war wirklich gelungen, besonders wenn man den engen zeitlichen Rahmen bedenkt.

Den Mittwoch ließen wir entspannter angehen. Wir fuhren nach Berlin. Das Wetter war die Tage auch wirklich super und so nutzten wir die Gelegenheit die Stadt vom Potsdamer Platz aus leicht von oben zu sehen. Mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas ging es in den 24. Stock hinauf. Die bekannten Sehenswürdigkeiten wurden erspäht, wenn auch nicht alle gleich auf Anhieb richtig benannt wurden. Oder gibt es doch die „Freiheitsstatue“ von Berlin? Man weiß ja nie … :-) Nach einem kleinen Spaziergang, am Holocaust-Mahnmal, Brandenburger Tor und Bundestag vorbei, gab es individuelle Freizeit und Shoppen stand auf der Tagesordnung.

Medienprojekt Trebnitz

Zurück in Trebnitz schauten wir uns noch gemeinsam einen Film an.

Und dann war es auch schon Donnerstag, der Tag der Abreise. Den Jungs und Mädels hat es gefallen und auch wir, Frau Heuer und ich, hatten eine Menge Spaß und konnten uns nicht beklagen. Immer wieder gerne …