Steinzeitprojekt im Hainholz

Foto: Grit Pluskwig

Im Rahmen des gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichtes, früher auch Geschichte genannt, organisierten die Fachlehrer_innen der 5ten Jahrgangsstufen aus der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Pritzwalk das Projekt Steinzeit im Hainholz.

Dazu durften sich alle Schüler_innen aller Jahrgangsstufen ganz wie zu damaliger Zeit verkleiden.

Mit verschiedenen Arten und Variationen von Fellen bekleidet und sogar selbstgebastelten Kleidungsstücken ging es zu Fuß, Richtung Hainholz, wo uns drei sehr aufregende Tage bevorstanden. Jeder Tag wurde für eine der 3 fünften Klassen reserviert. Schließlich gab es einfach zu viele Schüler und zu wenig Platz, damit alle Klassen gleichzeitig das Projekt durchlaufen konnten.

So ging ich mit der 5b, am 17.10.2018 ins Hainholz, begleitet von der Fachlehrerin Frau Weber und mit ganz viel Aufregung und Vorfreude der Schüler_innen. Angekommen erwarteten uns schon fleißige Helfer, welche uns bei unserem Vorhaben unterstützen wollten. Wir konnten wählen, mit welcher Gruppe wir mitgehen wollten. Zum einem gab es, die ortsansässige Försterin, die uns über sehr viele Arten von Bäumen und Früchten sowie Tieren berichtete und erklärte. Schließlich hat sich ja doch einiges verändert und manche Arten sind bereits ausgestorben oder eben doch erhalten geblieben im Laufe der vielen Jahre. Dann konnten wir in den Wald gehen um Buden zu bauen, aus den Materialien, die uns der Wald liefert oder aber, wir konnten uns mit dem Pflegen und Betreuen von Tieren befassen.

Allerdings hatten wir auch die Möglichkeit, Bögen zu bauen und mit diesen auf dafür vorgesehene Scheiben zu schießen oder zu guter Letzt, einen Abstecher in die Küche zu machen, um dort zu lernen, wie man zu damaliger Zeit Brot gebacken hat. Was mit ziemlich viel Aufwand verbunden war, schließlich musste man erst das Mehl mahlen, bevor man dieses zum Backen gebrauchen konnte. Unsere Arbeit wurde am Ende am gemeinsamen Lagerfeuer bei Bratwurst und Brötchen belohnt, sowie mit Stockbrot und selbst gebackenem Brot.

Foto: Grit Pluskwig