Wie war das mit der Evolution und warum frieren Eisbären nicht?

Foto: Ute Eisele

Am 16.12. hatten die Jungen und Mädchen der 7. Klassen des Gymnasiums die Möglichkeit nach Rostock in den ZOO zu fahren. Gleich vorneweg: Ein absoluter Höhepunkt waren die Eisbären im Polarium. Also ob sie auf uns gewartet hätten, zeigten sie uns mit Feuereifer, wie sie gemeinsam spielen, herumtoben und Action machen können. Hier wollte man gar nicht wieder weg.

Foto: Ute Eisele

Einerseits macht es Spaß ihnen zuzuschauen, andererseits muss man sich aber auch mit ihrer natürlichen Lebensweise, den Gefahren und den Schutz dieser Tiere auseinandersetzen. Das taten wir dann auch in Kleingruppen im Polarium. Die Mädels und Jungs erhielten kleine Aufträge, die sie gemeinsam bewältigen mussten. Hier waren Kommunikations- und Teamgeist gefragt. Dabei ging es aber nicht nur um die Eisbären, sondern um den polaren Lebensraum generell, um Pinguine, Quallen (welche auch sehr interessant waren) und andere Lebewesen.

Foto: Ute Eisele

Foto: Ute Eisele

Wir hatten das Polarium bei allen drei Gruppen fast ganz für uns allein, so dass jeder sich intensiv mit den Themen beschäftigen konnte. Sehr interessant fanden alle die Schutzmechanismen, die die Tiere entwickelt haben, um in dieser rauen Umwelt zu überleben.

Foto: Daniela Heuer

Im Darwineum beschäftigten wir uns mit der Evolution. Hier hatte jede Gruppe eine Führung durch kompetente Mitarbeiter_innen des Zoos. Angefangen beim sogenannten Urknall konnten wir viel Wissenswertes und Interessantes über die Entwicklung unserer Erde, den ersten Pflanzen und Lebewesen erfahren.

Foto: Daniela Heuer

Die Ausstellung war toll aufbereitet, verständlich und für alle nachvollziehbar. Besonderes Highlight waren natürlich die Affen und Gorillas. Wenn man sie beobachtete, konnte man doch schon einige Verhaltensweisen erkennen, die sehr an den Menschen erinnern und das eine oder andere Lächeln hervorbrachten.

Foto: Daniela Heuer

Foto: Ute Eisele

Das war sehr interessant und hat natürlich auch Spaß gemacht. Die Teilnehmer_innen waren während der Führung nicht nur Zuschauer und Zuhörer, sondern wurden gut einbezogen. Dann konnte man sein bereits bestehendes Wissen überprüfen und sich natürlich Neues aneignen.

Foto: Daniela Heuer

Das Aquarium war toll und lud zum Verweilen ein. Es wirkte sehr beruhigend und die Vielzahl der bunten Fische und Korallen faszinierte alle. Vor allem ein Fisch erinnerte mit seinem Gesichtsausdruck auch ein bisschen an einen Menschen.

Foto: Daniela Heuer

Natürlich gab es auch Zeit, den ZOO in Kleingruppen auf eigene Faust zu erkunden. Ein Besuch des Weihnachtsmarktes rundete diesen Tag ab. Diese Veranstaltung war sehr gelungen. Das Feedback der Teilnehmer_innen war positiv. Bildung muss nicht nur im Unterricht oder frontal stattfinden. Eine möglichst nahe Praxisvermittlung, heißt an thematisch relevanten Orten zu lernen, birgt viele Möglichkeiten der Auseinandersetzung und des Kenntnisgewinns.