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Online sein mit Maß und Spaß geht in die nächste Runde (Oberschule)

Foto: Eike Neumann

Die im Oktober 2018 ausgebildeten Net-Piloten führten in unseren neuen 7.Klassen ihr Präventionsprojekt zum Thema „Exzessiver Internet- und Computerspielegebrauch“ in der Woche vor Weihnachten durch. Im Vorfeld hatte ich mich noch einmal mit „meinen“ Net-Piloten getroffen, um die Projektinhalte noch einmal aufzufrischen und um uns über Neuigkeiten auszutauschen.

Bevor wir die Projekte in den vier Klassen allerdings durchgeführt haben, gab es eine Onlinebefragung zur Nutzung von Medien und dem eigenen Wissen dazu. Auch wenn diese anonym war, brauchte ich zunächst das Einverständnis der Eltern und teilte Elternbriefe aus und sammelte diese anschließend wieder ein. Im Computerkabinett führten wir dann die Befragung durch. Eine weitere soll es nach den Projekten dann noch geben. Das Institut IFT Nord hatte alle Schulen angeschrieben, die am Net-Piloten-Projekt beteiligt sind und um Teilnahme gebeten.

Aber nun genug dazu. Beim Projekt Online sein mit Maß und Spaß sollten die Jungs und Mädels dazu angeregt werden, über ihren eigenen Internet- bzw. Computerspielegebrauch nachzudenken.

Die Net-Piloten begannen mit einem Warm Up, bei dem sich die Schüler und Schülerinnen entsprechend aufstellen sollten – „trifft zu“ oder „trifft nicht zu“ oder auch dazwischen. „Ich habe ein Smartphone“, „Ich bin bei WhatsApp“, „Ich muss mein Smartphone nachts abgeben“, „Ich habe immer wieder Stress mit meinen Eltern wegen meinem Smartphone Konsum“ waren einige der abgefragten Punkte. Dabei kamen die Net-Piloten schon einmal mit den 7.Klässlern ins Gespräch.

Das anschließende Quiz sorgte für Spannung und Ehrgeiz beim Punkte sammeln. Zu ein paar Fragen beim Quiz gaben wir noch ein paar Zusatzinfos über die Rechtslage.

Der Film „Nur noch 5 Minuten“ zeigte die Lebenswelt zweier Jugendlicher – einem Mädchen, dem die Selbstinszenierung und das Sammeln von Likes sehr wichtig ist und einem Jungen, der in seiner Online-Spielwelt aufgeht und alles um sich herum vergisst.

„Habt ich euch selbst schon mal in der Situation des Mädchens oder des Jungens gesehen?“ war eine Frage, die zur Diskussion über den Film einladen sollte. „Wie könnte man helfen?“

Danach schauten wir uns die Suchttreppe an. Die Schüler und Schülerinnen sollten zunächst die einzelnen Punkte in die richtige Reihenfolge bringen und erklären, was die einzelnen Punkte in Bezug auf Internet/ Computerspiele bedeuten könnten. Dann gab es Fallbeispiele, die entsprechend zugeordnet werden sollten. Es stellte sich heraus, dass eine Zuordnung nicht immer eindeutig möglich ist und manche Jugendliche sich auch zwischen zwei Stufen bewegen.

Wie es schon beim Quiz angesprochen wurde: der Anteil der wirklich Süchtigen ist in Deutschland nicht so extrem hoch. Vielmehr befinden sich viele auf der Stufe des Missbrauchs, also durchaus schon im kritischen Bereich. Wir luden die Jungs und Mädels dann noch dazu ein, sich selbst einmal zu positionieren. Das Ergebnis war recht interessant und wir danken für die ehrliche Stellungnahme.

Das Projekt hatte allen viel Spaß gemacht und durchaus zum Nachdenken angeregt.