JuLeiCa Schulung in Spree-Neiße vom 29. bis 30.03.2014 | Teil 2 in Forst

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Die JuLeiCa - Ausbildung ging in die zweite Runde. Das Wochenende vom 29. bis 30. März war inhaltlich gut gefüllt. Die Teamer des BBL e.V. Dirk, Chris und Christian waren erneut angereist, um mit Ehrenamtlichen im Ausbildungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz in Forst zu arbeiten.

Battle „Turmbau zu Forst“

2014-03 Rapunzels Turm webMit einer gewissen Aufregung hatten die Teilnehmenden die Zeit seit dem ersten Teil der JuLeiCa verbracht. Es war nun eine Woche her, da sie sich mit ihren Projekten einem harten Kampf/Battle geliefert hatten. Gekämpft wurde nach klaren Regeln. Der Job hieß: Baue mit deiner Gruppe einen Turm. Halte dich an die Spielregeln und werbe auf Facebook für dein Projekt. Sammle so viele Likes wie möglich. BBL Vorstandsmitglied Chris eröffnete die Auswertungsrunde. Es ging ans Punkteverteilen. Gewonnen hat das Turmbauprojekt „Rapunzels Turm“. Die Gewinner_innen konnten sich über 200 Euro Projektmittel freuen.

Projekte entspannt meistern

Die JuLeiCa-Teilnehmer_innen kommen aus unterschiedlichen Ecken des Landkreises Spree-Neiße. In den Dörfern und Städten gibt es viele interessante Dinge und natürlich auch einige Probleme. Wer sich an Probleme wagt, der kann das mit einem Projekt probieren. Projekte sind in die Zukunft gerichtete Lösungsversuche für Problemlagen. Anhand von Beschreibungen und handgemalten Sozialraumkarten identifizierten die Teilnehmenden ihre Problemlagen vor Ort. Nun ging es darum, Lösungen zu entwickeln und Schritt für Schritt ein Projekt zu planen. Das ist gewiss nicht einfach und so manch einem wird bei der Vorstellung, etwa ein Dorffest auf die Beine zu stellen, ganz mulmig. Mit einer guten Planung können auch schwierige Projekte gemeistert werde. Oberste Regel: Nimm Dir Zeit, bleibe entspannt.

Führen mit Stil

Wer zur JuLeiCa Schulung kommt, der leitet Gruppen an. Ob nun bei der Kinderfeuerwehr, im Jugendclub oder auf Ferienfreizeiten. Die Anforderungen an so eine Führungspersönlichkeit sind hoch. Was so eine Leiterin oder so ein Leiter alles können und leisten müsste, erarbeiteten die Ehrenamtlichen in Kleingruppen. Zeit nahm man sich auch, um über verschiedene Führungsstile zu sprechen.

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Deutlich wurde, dass mit der Leitung einer Gruppe viel Verantwortung einher geht und manche Prozesse auch von einer Leitung nicht aufgefangen werden können. Mit dem Film „die Welle“ knüpften die JuLeiCa-Teamer den Faden zum Thema Extremismus. Der Abend wurde lang, voller Eindrücke, Gespräche und Fragen.

Beteiligung, aber wie?

Kinder und Jugendliche sollen grundsätzlich beteiligt werden. Das sagen einige Erwachsene. Aber wie soll das gehen? Was ist Beteiligung, was braucht es, um beteiligt zu werden und warum macht Beteiligung Sinn oder keinen Sinn? Fragen über Fragen. Glücklicherweise gab es auch Antworten. Eine ganze Menge Fakten, Faktoren, Voraussetzungen und Einflüsse wurden benannt, die beim Thema Beteiligung eine Rolle spielen. Es war spannend.

Text/Bild: Christian Müller

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