Über Uns

Bei uns setzen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Freizeit für andere ein und haben Spaß miteinander.

Unsere Mitglieder treffen sich in Gruppen, Projekten, Arbeitskreisen und einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung. Unser Landesvorstand aus jungen Mitgliedern vertritt uns nach außen. Wir organisieren uns selbst und gestalten unsere Aktivitäten (z.B. Aktion Ferienspaß, 48-Stunden-Aktion, Klub) gemeinschaftlich.

 

Weitere Informationen

Nachrichten

Aktuelle Stellenausschreibungen beim B.B.L. e.V.Donnerstag, 09. April 2020
Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort:
Digitaler JugendtreffDonnerstag, 09. April 2020
Wir halten zusammen und sind trotz Kontaktverbot und "social distance" über unseren digitalen Jugendtreff auf Discord für Kinder und Jugendliche da.
 

Kommende Veranstaltungen

Foto: Eike Neumann

Häftlinge aus den Emslandlagern errichteten 1936 das Konzentrationslager Sachsenhausen. Die Häftlinge sollten mit der Errichtung auch symbolisch der absoluten Macht der SS unterworfen werden. Außerdem sollte so auch dem Weltbild der SS architektonisch Ausdruck verliehen werden. Das KZ war auf dem Reißbrett eines SS-Architekten entstanden. Sachsenhausen nahm eine Sonderstellung ein, denn das KZ befand sich in unmittelbarer Nähe zur Reichshauptstadt Berlin. Es war ein Modell- und Schulungslager sowie Konzentrationslager.

Zwischen 1936 und 1945 waren mehr als 200.000 Menschen inhaftiert – politische Gegner des Regimes, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, „Berufsverbrecher“ und „Asoziale“.

Foto: Eike Neumann

Am 21.04. 1945 begann die Räumung des KZ. Unzählige Menschen begaben sich auf den sogenannten Todesmarsch. Einen Tag später wurde das Lager schließlich durch Einheiten der sowjetischen und polnischen Armee befreit.

(www.sachsenhausen-sgb.de)

Foto: Eike Neumann

Mit unseren vier 9. Klassen fuhren wir am 01.10. bzw. am 29.10. zur Projektarbeit nach Oranienburg, ins ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen. Wir wollten wieder vor Ort „auf Spurensuche gehen“. Fast hätte uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn lange Zeit waren auch die Gedenkstätten geschlossen und es konnte keine Projektarbeit stattfinden.

Foto: Eike Neumann

Die jeweils zwei Klassen wurden zur effektiveren Arbeit, aber auch Corona-bedingt in vier Gruppen eingeteilt und jeder Gruppe stand ein wissenschaftlicher Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin zur Seite. Die Gruppen wurden auf dem großen „Vorplatz“ in Empfang genommen und gingen dann zunächst zum Kennenlernen und zum Einstieg in Seminarräume, die quer über das Gelände verteilt waren. Mit Hilfe von Zeichnungen oder Fotos wurden erste Assoziationen hergestellt und das vorhandene Wissen abgeklopft.

Foto: Eike Neumann

Foto: Eike Neumann

Dann ging es in Gruppenarbeiten. Die Schüler und Schülerinnen erhielten kurze Biographien von unterschiedlichen Häftlingsgruppen, die gelesen und bearbeitet werden sollten. Im Anschluss wurden die Personen den Mitschüler_innen vorgestellt. So erhielten alle einen Überblick über die inhaftierten Menschen, die verschiedenen Häftlingsgruppen und den Gründen ihrer Inhaftierung. Es wurde der Lageralltag besprochen, die medizinische Versorgung, wie es beim Appell auf dem Appellplatz zuging, welche Formen und Mittel der Bestrafung es gab und vieles mehr.

Foto: Eike Neumann

Nach der eigenen intensiven Auseinandersetzung ging es auf die Führung über das Gelände. Das Wetter mit dem eisigen Wind passte zur Grundstimmung des Geländes. Leider durften wir als Gruppe die Ausstellungen nicht besuchen. So gingen alle einzeln nacheinander durch und draußen wurde kurz über das gesprochen, was drinnen zu sehen gewesen war oder es wurden offene Fragen geklärt.

Foto: Eike Neumann

Es war jeweils ein sehr intensiver Tag, mit vielen bleibenden Erinnerungen. Leider war es durch den Corona-bedingten weggebrochenen Präsenzunterricht im ersten Halbjahr des Jahres und den dann folgenden Aufsplittungen der Klassen nicht so intensiv möglich gewesen, die Thematik im Unterricht vorzubereiten. Nun heißt es, im Nachhinein noch intensiver über das Gesehene zu sprechen.

Foto: Eike Neumann

Wir hatten trotzdem auch Glück, denn unmittelbar nach unserem letzten Besuch am 29.10. gab es erneut Einschränkungen ….  

Unser Dank gilt der Förderung aus dem Landjugendplan Brandenburg sowie dem Landkreis Prignitz., die uns die Durchführung dieser Projektfahrt ermöglicht haben.

Foto: Eike Neumann

Foto: Eike Neumann

Foto: Eike Neumann

Foto: Eike Neumann

Foto: Eike Neumann

 

Foto: Eike Neumann

Foto: Eike Neumann

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