Im letzten Schulhalbjahr war Corona das große Thema. Homeschooling bestimmte zwei Monate lang den Alltag der Schüler und Schülerinnen. In den letzten Wochen durften sie endlich wieder zur Schule, auch wenn das nur in kleinen Gruppen und tageweise möglich war. Jetzt ist das Schuljahr vorbei und heute ist der letzte Schultag für die 6. Klassen an unserer Grundschule.

Dass so viele Schüler und Schülerinnen froh sind, wieder zur Schule gehen zu können, hätte ich nicht erwartet. Aber nach der langen Zeit im Homeschooling, waren viele froh wieder gemeinsam mit ihren Mitschülern lernen zu können und ihre Freunde wieder zu treffen. Einfach etwas Normalität und ein etwas anderer Alltag.

Foto: Eike Neumann

Am Freitag, den 12. Juni führten wir an der Grundschule in Meyenburg unser Schulübergangsprojekt durch. Inhaltlich geht es bei dem Projekt darum, mit den Jungs und Mädels den Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule zu besprechen, aber auch die vergangene Grundschulzeit Revue passieren zu lassen.

Die Termine für das Projekt werden bereits zu Beginn des Kalenderjahres gemacht. Durch Corona gab es da allerdings ein paar kleine Verschiebungen. Wir waren aber froh, dass wir das Projekt trotzdem durchführen konnten.

Jugendsozialarbeit und Homeoffice - geht das überhaupt?

Irgendwie schon, aber ganz anders wie gewohnt. Die direkte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war nicht möglich. Es war eine riesige Umstellung für mich. Erst einmal gab es ja noch die Erledigung von offenen Projektabrechnungen, die Überarbeitung von Konzepten und Büroarbeiten, die bisher liegen geblieben waren. Gleichzeitig wartete ich auf Informationen des Landes und des Landkreises.

Kennt ihr „Keiner“? Ich kenne ihn nicht. Oft habe ich schon von ihm gehört und heute muss er auch wieder im Jugendklub gewesen sein.