Foto: privat

Bei uns wird es nie langweilig. Der Meinung sind die Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig den Jugendclub in Steffenshagen besuchen. Wir, Lucie Kelm und Paul Fritze, ehrenamtliche Betreuer_innen im Jugendclub, freuen uns immer wieder, wenn wir dieses Feedback von unseren Schützlingen bekommen. In den Sommerferien luden wir zu einem spannenden Ferienprojekt, ähnlich wie die Kinder es Jahr für Jahr in den Ferienlagern erleben, ein.

Foto: Kimberly Kmieciak

Am 22.07. gab es für unsere Mädels ein besonderes Programm. Ein Tag in den Sommerferien gehörte der Jugendclub Nord den weiblichen Teilnehmer_innen ganz allein. Geplant war es gemeinsam einen entspannten Tag nur unter Mädchen zu verbringen.
Gesagt getan…

Die Teilnehmer_innen trafen sich pünktlich um 13 Uhr vor dem Jugendclub. Es standen einige Programmpunkte an. Als Erstes wurde der Schokobrunnen mit Schokolade vorbereitet. Dafür wurden Bananen, Ananas, Erdbeeren und Weintrauben geputzt und mundgerecht zerkleinert.

In der Zwischenzeit zauberten die anderen Teilnehmer_innen eine erfrischende Gesichtsmaske. Diese war kinderleicht in der Zubereitung. Hierfür wurde eine ganze Gurke gewaschen und anschließend fein püriert. Hinzu kam etwas Quark und Honig. Die Quarkmasse durfte im Anschluss etwas im Kühlschrank ruhen.

Foto: Daniela Heuer

Geplant war dieses Projekt schon sehr lange. Endlich war es nun in den Sommerferien soweit, die Huskiefarm in Frankendorf bei Neuruppin bot wieder Projekte an und wir konnten diese nutzen. Relativ schnell bekamen wir dort einen Termin für einen „ Juniormusherkurs“, bedeutet Kurs für Schlittenhundeführer_innen“. Natürlich können wir jetzt nicht nach Schweden fahren und dort ein Hundegespann führen, aber wir haben trotzdem sehr viel Wissenswertes und Interessantes über die Huskies erfahren.

Foto: Daniela Heuer

Endlich war es wieder soweit. Am 29.06. und 30.06. konnte nach langer Zeit wieder ein Graffitiworkshop im Jugendfreizeitzentrum Nord stattfinden. Es war nicht das erste Projekt dieser Art in den letzten Jahren und so freuten wir uns, dass wir wieder Patrick Bräutigam, der hauptamtlich im Haus Kunterbunt arbeitet, als kompetenten Graffitispezialisten und Pädagogen gewinnen konnten. Die meisten der Teilnehmer_innen kannten sich vorher noch nicht. Sie kamen von verschiedenen Schulen und mussten sich erst einmal kennenlernen.

Foto: Eike Neumann

Es ist Winter, es liegt Schnee und es ist von den Außentemperaturen her recht kalt. Von der Jahreszeit her passt der Titel des Films „Kalte Zeiten“ vom Medienprojekt Wuppertal wunderbar. Doch nicht nur die Jahreszeit bringt „Kälte“ mit sich. Auch vom Inhalt her wird es „kalt“. Cyber-Mobbing – wie es beginnen kann, was zwischendurch passiert – bis hin zu einem möglichen grausamen Ausweg.